25.11.2004

WELTWEIT

Klagenfurt wird Infineons IT-Zentrale

Klagenfurt ist seit Mittwoch ein wichtiger Knotenpunkt für den Halbleiterhersteller Infineon. In der am Abend eröffneten Niederlassung im Lakeside Software Park nahe der Universität wird das weltweite EDV-Netzwerk des Konzerns gesteuert. Für Infineon-Vorstand Monika Kircher-Kohl ist Österreich mit diesem fünften Standort und der dritten Headquarter-Funktion "sehr gut positioniert".

In der rechtlich selbstständigen Infineon Technologies IT-Services in Klagenfurt wird der IT-Betrieb für die mehr als 100 Standorte des Unternehmens gesteuert. Zusätzlich wird man sich aber auch mit Forschung und Entwicklung im Bereich von IT-Software befassen.

Drei Terabyte Daten pro Tag

"Infineon braucht maßgeschneiderte Lösungen, weil enorme Datenmengen zu bewältigen sind", sagte Infineon-Vorstand Reinhard Ploss.

Immerhin laufen die Datenströme zwischen 40.000 Computern, unter ihnen mehr als 4.400 Server - 300 davon für Datenbanken - rund um den Globus. Das Datennetz mit einem Tagesumsatz von drei Terabyte Daten sei so etwas wie das "Herzstück" Infineons, meinte Ploss.