Nano-Golfball fliegt immer geradeaus
"Haben Sie noch Sex - oder spielen Sie schon Golf?" stichelte Entertainer Harald Schmidt schon vor einiger Zeit.
Böses Vorurteil oder bittere Golfplatz-Realität - auch bei der "Dot.com"-Generation scheinen sich die Interessen mit dem Alter immer mehr in Richtung des Grüns zu verlagern.
So sollen künftig Golfbälle mit Nanotechnologie das Handicap wesentlich verbessern.
Durch eine spezielle Materialkonstruktion sollen die Bälle des Herstellers NanoDynamics immer eine gerade Flugbahn einschlagen, ohne zu flattern oder auszubrechen.
Die Golfbälle für Anfänger wie Profis sollen ab sofort im Handel um sieben bis acht Dollar erhältlich.
Der Nano-GolfballSegway-Golfwagerl
Vor kurzem wurde auch das liebste Spielzeug der High-Tech-Afficionados, der Segway-Zweiradroller, in einer eigenen Golfversion vorgestellt.
Zur Austattung des Segway GT gehören ein Golf-Bag, eine Eiskiste, Scorecard und ein GPS-System. Das Fahrzeug schafft knapp 20 Kilometer pro Stunde Spitze und soll ab Ende des Jahres für etwa 5.000 Dollar zu haben sein.
Und auch mit der Suche nach dem Ball müssen sich moderne Golfspieler nicht länger plagen.
Die US-Firma Savarese bietet dazu einen Handheld-Scanner an, der mit Funkchips markierte Golfbälle einfach lokalisieren kann.
High-Tech für den GolfplatzNie mehr stinkende Socken
Auch an geruchsloser Nanotech-Bekleidung wird bereits getüftelt.
Statt verschwitzt und muffig sollen an der Sportkleidung künftig keine Spuren des harten Trainings mehr verbleiben.
Die US-Firma NanoHorizons hat silberne Nano-Partikel entwickelt, die mit Baumwolle, Plastik oder Nylon gemischt werden können.
Die Nanopartikel sollen Bakterien und Mikroben, die schlechte Gerüche verursachen, unschädlich machen.
