High-Tech für den Golfplatz
"Haben Sie noch Sex - oder spielen Sie schon Golf?" stichelte Entertainer Harald Schmidt schon vor einiger Zeit.
Böses Vorurteil oder bittere Golfplatz-Realität - auch bei der "Dot.com"-Generation scheinen sich die Interessen mit dem Alter in Richtung des Grüns zu verlagern.
So wird das liebste Spielzeug der High-Tech-Afficionados, der Segway-Zweiradroller, ab Ende des Jahres in einer eigenen Golfversion angeboten.
Zur Austattung des Segway GT gehören ein Golf-Bag, eine Eiskiste, Scorecard und ein GPS-System.
Die Golfwagerl-Edition schafft knapp 20 Kilometer pro Stunde Spitze und soll etwa 5.000 Dollar kosten.
SegwayHandheld sucht den Golfball
Auch mit der Suche nach dem Ball müssen sich moderne Golfspieler nicht länger plagen.
Die US-Firma Savarese bietet dazu einen Handheld-Scanner an, der mit Funkchips markierte Golfbälle einfach lokalisieren kann.
Verschlägt es einen der Spezial-Golfbälle mit RFID-Tag im Inneren ins Gebüsch, richtet man den Scanner einfach in die Richtung und folgt den ansteigenden Piepssignalen, bis man den Ausreißer gefunden hat.
Der Scanner kostet im Paket mit zwölf RFID-Golfbällen 250 Dollar. Weitere Bälle - die aber wohl nicht benötigt werden - sind für 39 Dollar das Dutzend zu haben.
Radargolf
