Neuer Handy-Virus kursiert im Netz
Im Netz werden auf mehreren, nicht näher genannten Websites Handy-Viren verbreitet, warnt die finnische Anti-Virus-Firma F-Secure.
Der Handy-Trojaner "Skulls" wird als "Extended Theme Manager" für Nokia-Handys getarnt und zum Download angeboten. Der Virus des Autors "Tee-222" nutzt dabei eine Sicherheitslücke im weit verbreiteten Betriebssystem Symbian [Series 60] aus.
Nach erfolgter Infektion erscheint ein Totenkopf mit gekreuzten Knochen, dann wird die Tastatur des Telefons gesperrt und damit dem Zugriff des Users entzogen.
F-Secure weist darauf hin, dass es schwierig sein werde, den Trojaner wieder zu entfernen, sollte das Handy keinen File-Manager enthalten, mit dem man extern darauf zugreifen können.
Details zu "Skulls" bei F-SecureVor mehreren Monaten hatte ein ähnlicher "Trojaner" in einem Game verborgen seinen Weg auf zahlreiche Handys nichtsahnender User gefunden. Während das Game lief, schickte der Trojaner permanent SMS an teure, so genannte Premium-Rate-Nummern, die pro empfangenem SMS Gebühren verrechnen.
Der Handy-Virus "Cabir" tauchte im Juni aufDer erste, globale Wurmausbruch
Die Auspizien für einen ersten großen Wurmausbruch in der Mobilfunkwelt sind leider recht gut. Zum einen dominiert das Symbian-Betriebssystem den weltweiten Handymarkt in ähnlichen Dimensionen, wie Microsoft den PC-Markt dominiert. Die Marktanteile des proprietären Symbian OS werden für 2004 auf 90 Prozent geschätzt.
Dazu kommt, dass die bisher vom Betreiber vollständig kontrollierten Handynetze nun mit dem Internet verbunden sind und über Bluetooth im Nahverkehr mit anderen Handys, PDAs, Notebooks etc. Dateien austauschen können.
In Südkorea hat Marktführer SK Telecom seit Mitte Juni eine selbst entwickelte Anti-Virus-Software im Testbetrieb. "V3Mobile" soll alle mit "Wireless Internet Protocol Interoperability" [WIPI] ausgestatteten Handys vor Viren, Würmern und Dialer-Programmen schützen.
Südkorea: Aufrüsten gegen den HandywurmScherzvirus löst Panik aus
Im August hatte sich die Games-Firma CE Europe für die Promotion der neuesten Version ihres Videospiels "Resident Evil" etwas Besonderes ausgedacht. Via Website wurden SMS versandt, die dem Besitzer mitteilten, sein Handy sei mit dem so genannten "T-Virus" infiziert.
Dazu wurde ein schauriger Zombie-Klingelton mitgeliefert. Beides zusammen löste bei einer guten Zahl von Usern Angst und Panik vor einer möglichen Beschädigung des geliebten Gadgets aus.
Ein Scherzvirus aus Großbritannien
