Kamerahandys auf der Überholspur
Kamerahandys sind erwartungsgemäß weiter die treibende Kraft im Handymarkt und sollen sich heuer weltweit insgesamt 159 Millionen Mal verkaufen.
In Westeuropa werde sich der Markt für die Kamera-Handys im Vergleich zu 2003 auf 32,5 Mio. Exemplare vervierfachen, schätzt das Marktforschungsunternehmen Gartner.
In dieser Region soll am Ende des Jahres jedes vierte Handy [24 Prozent] eine eingebaute Kamera haben, im Vergleich zu acht Prozent im Vorjahr. Der globale Handy-Absatz wird in diesem Jahr auf 600 bis 630 Mio. Geräte geschätzt.
Die führenden Märkte sind weiterhin Japan und der gesamte asiatisch-pazifische Raum, die zusammen 50 Prozent des weltweiten Verkaufs abdecken. In Japan und Südkorea versuchen die Hersteller bereits mit hochwertigen Kameras mit bis zu 3,2 Megapixeln sich gegen die starke Konkurrenz zu behaupten.
In Japan machten Kamera-Handys schon im vergangenen Jahr 87 Prozent der Verkäufe aus. Bis zum Jahr 2008 werden die Geräte nach Schätzung der Experten mit 95 Prozent Marktpräsenz dort fast alle alten Modelle verdrängt haben.
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