FTC schlägt Kopfgeld für Spammer vor
Mit der Einführung des Can Spam Act zu Jahresbeginn, wurde die US-Handelskommission FTC beauftragt, Methoden zur Bekämpfung von Spam untersuchen. Nun liegen die Ergebnisse vor:
Wenn die US-Behörden Internet-Nutzern den täglichen Kampf gegen Millionen Spam-Mails ersparen wollen, müssen sie tief in die Staatskasse greifen.
Die US-Handelskommission FTC hält Belohnungen zwischen 100.000 und 250.000 Dollar [206.000 Euro] für nötig, um Mitwisser zu verleiten, Spammer zu verraten.
Eine gemeinsame Branchenlösung im Kampf gegen Spam rückt in immer weitere Ferne.
Nachdem zu Beginn alles darauf hingedeutet hatte, dass Microsoft breite Unterstützung für seine Absender-Authentifizierung Sender ID erhält, wenden sich nun immer mehr ehemalige Unterstützer ab.
Microsofts einsamer Kampf gegen SpamAngestellte von Spammern sollen ausplaudern
Internetdetektive seien wenig effektiv, um Spammern das Handwerk zu legen, heißt es in einem Bericht der FTC an den Kongress. Sie können zwar die richtige Fährte finden, sind jedoch nicht in der Lage Beweismaterial zu liefern.
Nützliche Hinweise seien nur von Personen zu erwarten, die die Spammer persönlich kennen und Beweise liefern können. Dies könnten etwa Angestellte von Spammern sein, die dadurch aber wiederum ihren Job verlieren könnten.
Die Abgeordneten wollen nach US-Medienberichten von Freitag auch das bereits bestehende Gesetz gegen Spammer verschärfen.
