Vodafone will Arcor vorerst behalten
Der britische Mobilfunkkonzern Vodafone Group hat einem Zeitungsbericht zufolge den Verkauf seiner deutschen Festnetzsparte Arcor bis mindestens in das nächste Jahr verschoben.
Vodafone habe ursprünglich geplant, Arcor in diesem Herbst zu verkaufen und die Investmentbank UBS damit beauftragt, berichtete die "Financial Times" in ihrer Montag-Ausgabe ohne Angaben von Quellen.
Der Konzern sei nun zu dem Schluss gekommen, dass er unmittelbar keine Mittel benötige und angesichts der steigenden Arcor-Gewinne den Verkauf bis mindestens 2005 aufschieben könne.
Ein Vodafone-Sprecher war zunächst nicht zu einer Stellungnahme zu erreichen. Der Konzern hoffe, dass er für Arcor mehr als eine Milliarde Euro erhalten könne, berichtete die Zeitung.
Vodafone ist der weltweit größte Mobilfunkkonzern und hat Arcor als Teil von Mannesmann im Jahr 2000 übernommen.
Erster Tag im Mannesmann-Prozess
