Niederlage für Rambus gegen Infineon
Der Speicherchip-Hersteller Rambus hat eine Niederlage im Rechtsstreit mit Infineon erlitten.
Ein Berufungsgericht in Virginia bestätigte eine Entscheidung eines Richters aus Kalifornien, nach der Rambus Beweismittel offen legen muss, die das Unternehmen unter Berufung auf den besonderen Informationsschutz zwischen Anwalt und Mandant als Verschluss-Sache bezeichnet hatte.
In dem seit Jahren andauernden Patentstreit geht es um Schutzrechte für Technologien bei der Herstellung von Speicherchips, die der US-Hersteller unter anderem durch Infineon verletzt sieht.
Infineon hingegen wirft Rambus vor, das Unternehmen habe die Chip-Hersteller mit einem Trick dazu gebracht, seine Technologien anzuwenden.
Rambus hatte die erste Verhandlungsrunde verloren, konnte aber vor einem Berufungsgericht eine neue Befassung erstreiten, die im September beginnt. Durch die jüngste Entscheidung gehen Prozessbeobachter davon aus, dass sich die Verhandlungsdauer verlängern wird.
Infineon verliert Berufung gegen Rambus
