16.08.2004

TRADEMARK

Google muss um Gmail zittern

Nach der Aufregung um den Börsengang des Suchmaschinenbetreibers Google, hat man die Streitigkeiten rund um das Freemail-Service Gmail, das im April in einer Betaversion gestartet wurde, fast wieder vergessen.

Das Webmail, das ein Gigabyte an Speicherkapazität bietet und im Gegenzug die Inhalte der Mails für Werbeschaltungen scannt, muss jetzt auch um seinen Namen zittern.

Laut US-Patent- und Trademark-Behörde steht Google bei den Anwärtern für die Rechte auf den Namen Gmail nur auf Platz vier.

Nur wenige Tage vor Google haben sich nämlich die Firmen Cencourse und Precision Research, sowie die "Gospel Music Association" aus Tennessee für den Namen registriert und sind daher vor Google gereiht.

Google hat den möglichen Verlust mehrerer Trademarks auch bereits in den Risiko-Faktoren für seinen Börsengang genannt.

Bei den Services AdSense, AdWords, Blogger, Froogle oder PageRank handelt es sich nämlich ebenfalls um nicht registrierte Trademarks.