Streit um Marke "Gmail"
Die Aufregung um das von Google angekündigte E-Mail-Service Gmail nimmt kein Ende. Bereits vergangene Woche sprachen Datenschützer ihre Bedenken gegen das Service aus, weil es durch auf den Inhalt der Mails abgestimmte Werbung finanziert werden soll.
Jetzt stellt eine britische Firma Anspruch auf die Marke Gmail. Eine Tochterfirma des Online-Finanzdienstleisters Market Age betreibt seit 2002 in 80 Ländern ein webbasiertes Mail-Service mit dem Namen Gmail.
Das Unternehmen hat auch bereits Patent darauf angemeldet, wie die "Financial Times" berichtet.
Bei der Google-Suche findet man unter Gmail.net auch noch ein weiteres Mail-Service mit demselben Namen.
Vorwürfe von Datenschützern
Vor einigen Tagen erhob die Bürgerrechtsgruppe Privacy
International [PI] den Vorwurf, Google verletze mit den geplanten
Datenschutzstandards europäisches Recht. Das Unternehmen hat die
Anschuldigungen der Datenschützer allerdings bereits zurückgewiesen.
Googles Datenhunger unter Beschuss
