Neue Tools für freie Lizenzen
Creative Commons bringt CC+ und CC0
Am Wochenende feierte die Creative-Commons-Initiative mit Partys in Bangalore, Berlin, Los Angeles, New York und San Francisco ihren fünften Geburtstag. Dabei wurden auch neue Protokolle präsentiert, die die Nutzung von Werken, die unter Creative-Commons-Lizenzen veröffentlicht wurden, vereinfachen sollen.
CC Plus
Das Protokoll CC+ [CC Plus] ermöglicht die leichtere kommerzielle Nutzung von Werken, die für die kostenlose, nichtkommerzielle Nutzung freigegeben wurden, und kann ab sofort implementiert werden. Mit CC+ sei es nun etwa möglich, per Mausklick mit den Rechteinhabern in Kontakt zu treten und Bedingungen für eine kommerzielle Nutzung ihrer Werke auszuhandeln, teilte die Initiative in einer Aussendung mit.
Zahlreiche Unternehmen, darunter Yahoo, Blip.tv, Pump Audio, Rights Agent, haben bereits angekündigt, CC+ zu unterstützen.
CC+ kann laut Creative-Commons-Mitbegründer Lawrence Lessig für die kommerzielle Lizenzierung von Fotos auf der Foto-Sharing-Plattform Flickr verwendet werden.
CC Zero
CC0 oder CC Zero, das ab Mitte Jänner verfügbar sein soll, wird Kreativen mittels digitaler Signatur die rechtsverbindliche Möglichkeit geben, ihre Werke der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen und den Verzicht auf die Rechte klar zu kennzeichnen.
Damit verbunden hat Science Commons das "Protocol for Implementing Open Access Data" vorgestellt, eine Methode, die gewährleisten soll, dass Datenbanken mit wissenschaftlichen Informationen in rechtlich abgesicherter Form miteinander verknüpft werden können.
