03.08.2004

Q2 2004

Anti-Viren-Firmen profitieren von Virenflut

Trend Micro, Hersteller von Anti-Viren-Software, profitierte wie die Konkurrenz im letzten Quartal von der steigenden Virenflut.

Der konsolidierte Nettoumsatz erreichte im zweiten Quartal 136 Millionen Dollar und steigerte sich damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 30 Prozent.

Der Betriebsertrag lag bei 57 Millionen Dollar, was einem Zuwachs von 119 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Der Nettogewinn steigerte sich um 144 Prozent auf 35 Millionen Dollar.

Bei den Lösungen für Unternehmen verzeichnete der Hersteller ein Wachstum des Nettoumsatzes von 26 Prozent und bei Endkundenprodukten von 48 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auf Unternehmensprodukte entfielen damit rund 77 Prozent und auf Endkundenprodukte rund 23 Prozent des gesamten Nettoumsatzes im zweiten Quartal 2004.

F-Secure mit Ergebnissprung

Auch Konkurrent F-Secure meldet für das zweite Quartal einen Ergebnissprung. Für das am 30. Juni 2004 beendete Quartal meldet der Hersteller einen Umsatz von 11,7 Millionen Euro. Das entspricht einem Wachstum von 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Das Betriebsergebnis betrug 1,7 Millionen Euro [erstes Quartal 2004 0,8 Mio. Euro, zweites Quartal 2003 minus 0,4 Mio. Euro], der Cash-Flow 1,9 Millionen Euro.

Die Ergebnisse des Geschäftsbereichs Content-Security [Antivirus and Intrusion Prevention] verbesserten sich im Vergleich zum Vorjahr um 62 Prozent und stiegen auf das Rekordniveau von 9,8 Millionen Euro.

Im Bereich Content-Security wurden insgesamt 85 Prozent des Umsatzes erzielt [2. Quartal 2003: 67 Prozent], im Bereich Verschlüsselung 14 Prozent [2. Quartal 2003: 31 Prozent], der Rest entfiel auf andere Bereiche.