28.07.2004

Q1 2004/05

AT&S-Ergebnis deutlich gesteigert

Der börsenotierte steirische Leiterplattenhersteller AT&S wird bis Ende August entscheiden, wann mit dem Bau der zweiten Fabrik in Shanghai begonnen wird.

Die Errichtung des zweiten Werkes in China würde zwischen 80 und 100 Mio. Euro kosten, der Produktionsstart könnte in eineinhalb bis zwei Jahren erfolgen.

Positiv verlaufen laut Vorstandschef Willi Dörflinger die Bemühungen, in Japan Fuss zu fassen. Japan sei ein interessanter Markt für Handy- und Handheld-Produkte.

Umsatz auf 77,9 Mio. Euro gestiegen

Das erste Quartal des Geschäftsjahres 2004/05 sei "besonders erfolgreich" verlaufen, sagte Dörflinger. AT&S habe den höchsten jemals im ersten Quartal erzielten Umsatz erwirtschaften können.

Zum Vorjahrsquartal stieg der Umsatz um sechs Prozent auf 77,9 [73,7] Mio. Euro, das Betriebsergebnis [Ebit] legte um 60 Prozent auf 6,4 [4,0] Mio. Euro zu, die Ebit-Marge verbesserte sich auf 8,2 [5,4] Prozent.

Der Periodenüberschuss kletterte um 470 Prozent auf 7,6 [1,3] Mio. Euro, wobei ein Großteil auf die - durch die Senkung der Körperschaftsteuer [KöSt] von 34 auf 25 Prozent notwendige - Neubewertung der Rückstellungen zurückgeht, so Finanzchef Harald Sommerer.

Größeres Umsatzwachstum als geplant

Für das gesamte Geschäftsjahr 2004/05 zeigte sich Dörflinger zuversichtlich, dass das geplante Umsatzwachstum von mindestens 10 Prozent möglicherweise größer ausfallen wird: "Wir sind jetzt wesentlich breiter aufgestellt und können die Marktverschiebungen zwischen unseren Großkunden leichter abfedern."

Vorstandschef Karl Tantscher erwartet zwischen 230 und 240 Mio. Umsatz für das Gesamtjahr, was einer Steigerung von zumindest 12 Prozent entspricht.

Besonders im vierten Quartal sei eine "starke" Entwicklung zu erwarten.