Oracle verlängert Angebot für PeopleSoft
Der US-Softwarekonzern Oracle gibt seine Übernahmepläne für den kleineren Konkurrenten PeopleSoft auch nach einem Jahr nicht auf.
Das Angebot an die PeopleSoft-Aktionäre wurde abermals verlängert, wie Oracle am Montag nach Börsenschluss mitteilte. Die Frist läuft nun am 27. August aus. Geboten werden weiterhin 21 Dollar je PeopleSoft-Aktie.
Bis dahin hätten die Besitzer von rund 4,7 Mio. PeopleSoft-Aktien - etwas mehr als ein Prozent aller ausstehenden Papiere - das Angebot angenommen.
Das Justizministerium in Washington hat gegen die geplante Übernahme geklagt. Nach Einschätzung der Behörde würde Oracle nach einem Zusammenschluss mit PeopleSoft eine zu dominante Position auf dem Softwaremarkt erreichen.
Die Anhörungen in dem Verfahren werden voraussichtlich in der kommenden Woche abgeschlossen.
Oracle-Übernahme belastet PeopleSoft
