10.07.2004

JAPAN

Wettbewerbshüter verwarnen Microsoft

Der Softwarehersteller Microsoft wird von der japanischen Wettbewerbsbehörde FTC eine Verwarnung wegen Verstoßes gegen das Anti-Monopolisierungsgesetz des Landes erhalten.

Eine Verwarnung ist die höchste Strafe, die die Behörde in diesem Fall aussprechen kann. Geld- oder gar Gefängnisstrafen sind in Japan nur bei Preisabsprachen oder ähnlichen Formen von heimlichen Verständigungen erlaubt.

Unlauterer Wettbewerb in Südkorea

Beanstandet wurde unter anderem eine mittlerweile bereits gestrichene Klausel in den Verträgen mit zehn PC-Herstellern, die das Microsoft-Betriebssystem Windows in ihren PCs vorinstalliert und dadurch das Wettbewerbsrecht verletzt haben sollen.