IPv6 geht in die nächste Phase
Weltweit bereitet man sich bekanntlich auf die Migration zum nächsten Protokoll IPv6 [Internet-Protokoll Version 6] vor.
Zu diesem Zweck formierte sich Ende März im Rahmen des "1. österreichischen IPv6 Kolloquiums" der Telekom Austria eine breite nationale Plattform, welche die Rahmenbedingungen und die Road-Map für IPv6 in Österreich schaffen wird.
Am 8. Juli erfolgt nun der offizielle Gründungsakt der IPv6-Task-Force im Rahmen eines Kick-off-Meetings. Der nächste Schritt besteht in der Entwicklung einer gemeinsamen Road-Map für die Einführung von IPv6 in Österreich.
Die IPv6-Task-Force besteht aus dem Initiator Telekom Austria, der Universität Wien, der Regulierungsbehörde RTR, Siemens, HP, Alcatel, Cisco, IBM, Kapsch, Microsoft und Juniper.
Österreichische IPv6-Initiative gestartetInformationen online
Am Dienstag ging die Website der Task-Force online, wo sich Interessierte über die Möglichkeiten von IPv6 sowie Struktur und Ziele der Gruppe informieren können.
Dieses bringt die umfassendste Änderung der Netz-Infrastruktur seit 20 Jahren: IPv6 wird das derzeit verwendete IPv4 in den kommenden Jahren schrittweise ersetzen.
Abrufbar sind auch das IPv6-Weißbuch, das die Resultate des Kolloquiums zusammenfasst und dieser Tage veröffentlicht wurde, und Video-Einspielungen vom IPv6-Kolloquium inklusive des Referats von Latif Ladid, des Präsidenten des internationalen IPv6-Forums.
IPv6-Task-Force
