IT-Dienstleistungen legen weiter zu
Der globale Markt für Informationstechnologie-Dienstleistungen hat 2003 um 6,2 Prozent auf 569 Mrd. Dollar [474 Mrd. Euro] zugelegt.
59 Prozent davon entfielen auf US-Unternehmen, Spitzenreiter war IBM mit einem Umsatz von 42,6 Mrd. Dollar, ein Plus von 6,2 Prozent. Der Anteil am globalen IT-Dienstleistungsmarkt blieb unverändert bei 7,5 Prozent. Dies sind die Ergebnisse einer Studie des US-Marktforschungers Gartner.
Nach IBM folgen die US-Firma EDS mit 21,1 Mrd. Dollar, die japanische Fujitsu mit 16,1 Mrd. Dollar, Computer Sciences mit 12,7 Mrd. Dollar und HP mit 12,5 Mrd. Dollar.
Accenture folgt mit 12,2 Mrd. Dollar, Lockheed Martin mit 7,6 Mrd. Dollar, Northrop Grumman mit 7,4 Mrd. Dollar, Automatic Data Processing mit 7,2 Mrd. Dollar und die japanische Hitachi mit 7,1 Mrd. Dollar.
"Outsourcing" war der wichtigste Wachstumsfaktor im globalen IT-Dienstleistungsmarkt. Er dürfte nach Darstellung von Gartner auch 2004 das treibende Moment bleiben. Trotz der umstrittenen Verlagerung von IT-Dienstleistungen nach Indien hätten dort beheimatete Firmen nur 1,4 Prozent der globalen IT-Dienstleistungsumsätze verbucht. Ihr Umsatz sei allerdings 2003 um 29 Prozent gestiegen gegenüber vier Prozent Umsatzanstieg bei den US-Firmen.
Outsourcing-Risiken werden unterschätztRückgang in EMEA-Region
Der IT-Dienstleistungsmarkt in den USA legte um 1,1 Prozent zu. In der Region Europa, Naher Osten und Afrika [EMEA] gab es 2003 einen Umsatzanstieg von 11,8 Prozent.
Klammert man jedoch Wechselkursveränderungen aus, schrumpfte das IT- Dienstleistungsgeschäft der Region laut Gartner um 4,8 Prozent.
IBM war in der Region EMEA mit einem IT-Dienstleistungsumsatz von 14,6 Mrd. Dollar ebenfalls Spitzenreiter vor EDS, die weniger als die Hälfte des dortigen IBM-Umsatzes verbuchte. Die asiatisch-pazifische Region verbuchte einen Umsatzanstieg von 10,3 Prozent.
