Instant Messaging erobert die Büros
Die immense Popularität von Instant Messaging [IM] bringt immer mehr Unternehmen dazu, IM-Dienste in irgendeiner Form in ihre Kommunikationsnetze zu integrieren. ICQ-ähnliche Applikationen wird eine immer wichtigere Rolle für den Büroalltag prognostiziert.
Obwohl die Technologie nahelegt, damit in erster Linie physisch auf verschiedene Orte aufgeteilte Arbeitsgruppen zu vernetzen, setzt die überwiegende Mehrzahl der befragten Unternehmen auf bessere Kommunikation im Büro selbst.
Das wenigstens nannten 45 Prozent aller befragten US-Unternehmen als hauptsächlichen Grund, Instant Messaging im Workflow zu verwenden, heisst es in einer neuen Untersuchung der Radicati Group.
Erst an zweiter Stelle nannten die Unternehmen Kosten für Ferngespräche, die durch Instant Messaging gesenkt werden könnten, als Motivation, diese Form von direktem Nachrichtenaustausch einzuführen.
Messenger-Anbieter bauen Dienste aus2004 nur zwanzig Prozent
Bis zum Jahr 2008 werden achtzig Prozent aller in Büros Beschäftigten Instant Messaging in irgendeiner Form zu Firmenzwecken nutzen, sagen die Analysten voraus. Das ist eine Steigerung um das Vierfache der für 2004 erhobenen 20 Prozent.
In einer immer größen Anzahl von Groupware-Applikationen verschiedenster Art sind IM-Services in irgendeiner Form integriert.
IM wurde seitens der Unternehmsführungen Anfangs sehr misstrauisch beäugt bzw. in manchen Firmen während der Arbeitszeit verboten. Nun habe sich ganz offensichtlich die Linie der Integration durchgesetzt, bilanzieren die Analysten der Radicati Group.
Weltweit sollen es bis 2008 670 Millionen IM-User sein, wobei die überwiegende Zahl [88 Prozent] dies über öffentliche Dienste wie Yahoo, Microsoft oder AOL machen wird.
Vergangenen Donnerstag hatte America Online das erste AOL-Produkt, das vollständig auf Business-User abzielt, vorgestellt. AOL kombiniert hier IM mit Telefonkonferenzen und Webmeetings.
Aimatwork.com
