Bereits 16.000 Netzcafés geschlossen
Die chinesische Regierung hat in den vergangenen drei Monaten 16.000 weitere Internetcafés geschlossen.
Rund 7000 mussten allein im Mai schließen, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Mittwoch meldete. Peking will zwar das Netz nutzen, die zugänglichen Informationen jedoch kontrollieren.
Die Führung startete zudem eine zweimonatige Kampagne, um E-Mails und Handy-Kurznachrichten mit "falschen oder kriminellen" Botschaften zu stoppen. In China werden geschmuggelte Autos oder falsche Diplome oft per SMS angeboten.
80 Millionen User in China
In China nutzen trotz Armut und Restriktionen knapp 80 Millionen
Menschen das Internet. Für den Großteil der Nutzer sind die
Internetcafés der einzige Zugang zum Internet.
China schließt 8.600 Internet-Cafes
