Streit um DVD-Kopiersoftware geht weiter
Die Auseinandersetzung zwischen Hollywood und dem Hersteller der DVD-Kopiersoftware "DVD X Copy" gehen weiter.
Zwei große Filmstudios, Twentieth Century Fox und Paramount Pictures, haben nun Online-Anbieter Technology One wegen des Verkaufs der Software von 321 Studios verklagt.
Andere Händler haben den Verkauf der Software gestoppt, nachdem zwei Bundesgerichte in New York und Kalifornien 321 Studios die Herstellung und den Verkauf ihrer Software untersagt haben.
Die Klage wurde in New York eingebracht, wo ein Richter im März dieses Jahr den Vertrieb der Software von 321 Studios untersagt hatte. Darin fordern die Filmstudios den Vertriebsstopp sowie Schadenersatzzahlungen aus den bisherigen Verkäufen.
Nach den Urteilen hat 321 begonnen, Softwareversionen ohne Descramble-Tool für das Knacken der Verschlüsselungen zu vertreiben.
"DVD X Copy" ohne DVD-DekodiererAusübung des Fair Use
"Bei solch schamlosen Verletzungen werden die Mitglieder der MPAA [Verband der Filmindustrie] aggressiv die Copyright-Gesetze verteidigen", sagte der scheidende MPAA-Präsident Jack Valenti.
Die Studios argumentieren, dass die Software den Digital Millennium Copyright Act [DMCA] verletzt, wonach das Umgehen von Kopierschutztechnologien untersagt ist.
321 sieht seine Software als Möglichkeit für die Kunden, den Fair Use ihrer erstandenen Waren auszuüben, inklusive Backup-Kopien.
