Oracle will BEA-Angebot nicht erhöhen
Frist bis Sonntag
Der US-Software-Konzern Oracle hat die Vorstellungen der US-Computerfirma BEA Systems für die Höhe eines Übernahmeangebots als "unmöglich" zurückgewiesen. BEA hatte am Donnerstag erklärt, 8,2 Milliarden Dollar [5,73 Mrd. Euro] wert zu sein.
Der angemessene Preis je Aktie liege damit bei 21 Dollar. Oracle-Chef Charles Phillips antwortete darauf in einem Brief an das BEA-Führungsgremium, niemand würde ernsthaft in Erwägung ziehen, so viel für das Unternehmen zu zahlen.
Seine Firma halte an ihrem 6,7 Milliarden Dollar schweren Gebot, also 17 Dollar je BEA-Aktie, bis Sonntag fest. Danach werde Oracle sich nach anderen potenziellen Zukäufen umsehen.
BEA: Angebot "unzureichend"
Ein BEA-Sprecher sagte dazu, BEA betrachte das unerwünschte Übernahmegebot Oracles nach wie vor als unzureichend, da es den Wert des Unternehmens als viel zu niedrig ansetze.
Oracle ist die einzige Firma, die offiziell Interesse an BEA bekundet hat. Ein Sprecher des deutschen Konkurrenten SAP hatte ein Interesse an BEA zurückgewiesen.
(APA | Reuters)
