Neue Chipfabrik soll AMD voranbringen
Mit einer neuen Chipfabrik in Dresden soll das Wachstum des US-Halbleiterkonzerns Advanced Micro Devices [AMD] beschleunigt werden und dazu beigetragen, Konkurrenten Intel Marktanteile abzunehmen.
Wie AMD-Chef Hector Ruiz am Montag anlässlich des Richtfests ankündigte, sei das Ziel, den Marktanteil durch Zuwächse im kommerziellen Bereich weiter auf bis zu 30 Prozent zu steigern. "Wir wollen Branchenführer werden", so Ruiz.
In der neuen Fabrik werden Wafer, runde Scheiben aus Silizium für die Massenproduktion von Chips, hergestellt. Bis 2007 sollen rund 2,5 Mrd. USD [2,08 Mrd. Euro] in das neue Werk investiert werden.
AMD baut Chipfabrik in DresdenProduktionsbeginn 2006
Baubeginn für die zweite Chipfabrik von AMD in Dresden war im vorigen Herbst. Die neue Fabrik soll 2006 die Produktion aufnehmen und 1.000 Mitarbeiter beschäftigen.
AMD-Manager Hans Deppe sagte, die neue Fabrik sei konzipiert für die nächsten drei Generationen von besonders leistungsstarken Prozessoren, basierend auf der 65-, 45- und 32-Nanometer-Technologie. Die anfängliche Kapazität im neuen Werk werde bei 13.000 Wafern pro Monat liegen.
Der US-Chip-Hersteller hat bereits ein Werk in Dresden, in dem 200-Millimeter-Waferscheiben hergestellt werden. In dieser Fabrik sind 2.000 Mitarbeiter beschäftigt.
