Disney mit satter Gewinsteigerung
Die Walt Disney Company hat dank eines besseren Freizeitparkgeschäfts, guter Ergebnisse seines Kabelfernsehbereichs und einer soliden Entwicklung der anderen Sparten im zweiten Quartal und den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2003/2004 glänzend verdient.
Disney steigerte den Gewinn in dem am 31. März beendeten Dreimonatsabschnitt gegenüber der Vorjahresvergleichszeit um 71 Prozent auf 537 Millionen USD [451 Mio Euro]. Der Gewinn pro Aktie legte um 73 Prozent auf 26 US-Cent zu, teilte der amerikanische Medien- und Unterhaltungskonzern am Mittwoch nach Börsenschluss mit.
Der Disney-Quartalsumsatz erhöhte sich um elf Prozent auf 7,2 Milliarden USD.
Disney-Konzernchef Michael Eisner, der auf der letzten Hauptversammlung des Unternehmens unter massivem Beschuss der Aktionäre gekommen war, verwies auf die höheren Besucherzahlen in den Freizeitparks. Der Besucheranstieg war sowohl bei inländischen wie ausländische Gästen spürbar. Der starke DVD-Verkauf und die Kabelfernsehoperationen halfen ebenfalls.
US-Medienbranche vor UmbruchSparten
Disney erwartet für das laufende Geschäftsjahr unter Ausklammerung von Sonderfaktoren gegenüber dem Vorjahresergebnis von 65 US-Cent je Aktie einen Gewinnanstieg von 50 Prozent und mehr. Die Gesellschaft prognostizierte von 2004 bis mindestens 2007 jährlich durchschnittliche doppelstellige Gewinnsteigerungen.
Das Filmgeschäft von Disney verbuchte im zweiten Quartal einen Umsatzanstieg um 16 Prozent auf 2,2 Milliarden USD, doch gab es einen Rückgang des operativen Gewinns um 26 Prozent auf 153 Millionen USD.
Im Medienbereich steigerte Disney nicht zuletzt wegen des starken Geschäfts des Kabelfernseh-Sportsenders ESPN seinen Umsatz um sieben Prozent auf 2,8 Milliarden USD und den operativen Gewinn um 76 Prozent auf 704 Millionen USD.
