Iris-Scanner sind zum Heulen
Ein freiwilliger Teilnehmer an den Tests für die biometrische ID-Karte in Großbritannien berichtet, dass der eingesetzte Iris-Scanner ziemlich unkomfortabel ist.
Demnach brachte der Scanner die Augen des Teilnehmers so zum Tränen, dass die Iris nicht mehr identifiziert werden konnte. Ebenfalls problematisch seien lange Wimpern und harte Kontaktlinsen.
Roland Sables, zuständig für die Versuchsreihe, merkte an, dass er mit einer Fehlerrate von sieben Prozent gerechnet habe. Im Endeffekt seien aber nur vier Prozent erreicht worden, was umgerechnet auf die Einwohner Großbritanniens aber immer noch rund 2,5 Millionen Menschen ausmachen würde.
Die CIA will ihre Biometrie-Methoden verfeinern und arbeitet an einer Technologie, die beispielsweise Iris-Erkennung aus der Ferne erlaubt.
Iris-Erkennung aus der FerneProblematisch bei langen Wimpern
Verursacht wurden die Fehler vor allem durch falsch positionierte Kameras, nur ein kleiner Teil sei laut dem Zuständigen auf "Fehlfunktionen? wie Tränen oder zu lange Wimpern zurückzuführen.
Ein Problem könnte der Iris-Scanner auch für photosensitive Menschen sowie Epileptiker darstellen.
John Denham, Vorsitzender des "Home Affairs Select Committee?, betonte weiters, dass es vor allem für Menschen mit Körperbehinderungen schwierig sein könnte, die richtige Position für den Iris-Scan einzunehmen.
