Fujitsu kehrt in Gewinnzone zurück
Japans größter Computerhersteller und Siemens-Partner Fujitsu ist mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt.
Im Geschäftsjahr bis zum 31. März summierte sich der Nettogewinn auf 49,7 Mrd. Yen [rund 386 Mio. Euro] nach einem Nettoverlust von 122 Mrd. Yen im Vorjahr. Mit seinem Ausblick auf das mit dem 1. April begonnene neue Jahr übertraf der Konzern die Erwartungen auf den Märkten.
Der Nettogewinn werde bis März 2005 um mehr als 40 Prozent auf 70 Mrd. Yen [543 Mio. Euro] wachsen, teilte das Unternehmen mit. Der operative Gewinn stieg um knapp 50 Prozent auf 150,3 Mrd. Yen.
Der Umsatz der Gruppe, der im 2003/2004 um gut drei Prozent auf 4,77 Billionen Yen zulegte, soll im laufenden Geschäftsjahr demnach um 3,8 Prozent auf 4,95 Billionen Yen steigen.
Chipgeschäft hilft Toshiba und FujitsuGesteigerte Nachfrage
Die Gewinne im abgelaufenen Jahr stützen sich auf eine robuste Nachfrage nach Chips und auf Erträge aus Pensionsfonds. Zugleich verzeichnete der Konzern einen starken Verkauf an Flachbildschirmen.
Viele Verbraucher wechselten von ihren herkömmlichen Fernsehgeräten zu Geräten mit großen, flachen Bildschirmen. Fujitsu hält 50 Prozent an Fujitsu Hitachi Plasma Display, dem weltgrößten Hersteller von Flachbildschirmen.
