Chipgeschäft hilft Toshiba und Fujitsu
Der japanische Elektronikkonzern Fujitsu hat dank einer starken Nachfrage nach TV-Flachbildschirmen und anderer digitaler Unterhaltungselektronik im dritten Quartal wieder einen Gewinn ausgewiesen.
Für den Zeitraum Oktober bis Dezember habe der Reingewinn 7,65 Mrd. Yen [57,5 Mio. Euro] betragen, teilte der Hersteller mit. Im Vorjahreszeitraum hatte Fujitsu noch einen Verlust von 24,9 Mrd. Yen ausgewiesen.
Für das Geschäftsjahr, das am 31. März endet, erhöhte Fujitsu sein Lieferziel für PCs um drei Prozent auf 6,32 Mio. Einheiten. Dagegen senkte der Konzern sein Lieferziel für Mobiltelefone auf 3,5 Mio. von 3,7 Millionen Stück.
Fujitsu profitierte von der großen Nachfrage nach Fernsehgeräten mit Flachbildschirmen, Digitalkameras und Fotohandys. Damit stieg auch die Nachfrage nach Mikrochips und Plasmadisplays. Der Fujitsu-Gewinn wurde zudem getragen von einem kräftigen Sondergewinn durch den Verkauf von Aktien der Tochter Fanuc, die Industrieroboter herstellt.
NEC mit starkem QuartalsgewinnToshiba mit operativem Gewinn
Der japanische Elektronikkonzern Toshiba hat nach hohen Steuerbelastungen im dritten Quartal einen Nettoverlust verzeichnet, dabei aber einen operativen Gewinn erzielt.
Der weltweit viertgrößte Chiphersteller wies für die letzten drei Monate 2003 einen Nettoverlust von 9,25 Mrd. Yen [69,5 Mio. Euro] nach einem Verlust von 6,9 Mrd. Yen im Vorjahreszeitraum aus. Operativ sei jedoch ein Gewinn von 14,03 [Vorjahr 2,43] Mrd. Yen erzielt worden, teilte der Konzern mit.
Profitiert hat Toshiba nach eigenen Angaben unter anderem von der verstärkten Nachfrage nach Speicherchips, während das Geschäft in der PC-Sparte schleppend verlief.
