ESA-Sonde knipst gewaltigen Mars-Vulkan
Die europäische Raumsonde "Mars Express" hat am Mittwoch spektakuläre Aufnahmen vom größten Vulkan des Sonnensystems zur Erde geschickt.
Die Bilder zeigen eine gigantische Abbruchkante an der Westflanke des Marsvulkans Olympus Mons, dem mit 24 Kilometern höchsten Berg im gesamten Sonnensystem. Die Aufnahmen wurden aus 266 Kilometer Höhe gemacht.
Die gewaltige Geländekante ist sieben Kilometer hoch und vermutlich nicht direkt durch Vulkanismus entstanden. Vielmehr scheint der Vulkan an dieser Stelle instabil gewesen zu sein.
Vor Millionen von Jahren ist dort dann vermutlich ein beträchtlicher Teil des Berges weggebrochen. So sind an den Flanken die Spuren von Abrutschungen von Material zu sehen, das ins Vorland hinabstürzte und dort verwitterte. Allerdings könnten die gewaltigen Klippen auch das Ergebnis von sehr intensiver Erosion sein.
ESA-Website zu "Mars Express"Was die NASA Rover treiben
Die zwei NASA-Rover sollen unterdessen bis in den September weiter den Planeten selbst, die Atmosphäre und die Gesteine erkunden.
Die Lebenszeit der Rover war ursprünglich auf 90 Tage angesetzt, "Spirit" hat diese Zeitspanne schon am 5. April überschritten, "Opportunity" wird sie am 26. April überschreiten.
Das Einspielen eines Software-Update, welches das Manövrieren durch schwieriges Terrain, Speicherprobleme und die Energieversorgung verbessern soll, war laut NASA erfolgreich.
Eine der wichtigsten Aufgaben für "Spirit" bestand darin, mindestens 594 Meter auf der Marsoberfläche zurückzulegen. Diese Marke wurde bereits Anfang April erreicht, nun peilen die NASA-Wissenschaftler einen Kilometer an.
NASA-Rover erhalten Software-Update
