Outsourcing-Arbeitsplätze in den USA
Indiens zweitgrößter Softwarehersteller Infosys, der in den vergangenen Jahren vor allem durch Outsourcing-Aufträge aus dem Westen stark zulegen konnte, will diesen Trend jetzt umdrehen: Mit einer 20-Millionen-USD-Investition sollen Jobs in den USA geschaffen werden.
Unter dem Namen Infosys Consulting wurde in Kalifornien ein Tochterunternehmen gegründet, das amerikanische Unternehmen beraten soll, wie sie ihre Effizienz durch Outsourcing in die Infosys-Werkstätten in Indien steigern können.
Im ersten Jahr will man 75 Unternehmensberater anheuern, die Zahl soll aber in den nächsten drei Jahren auf 500 gesteigert werden. Durch das Anstellen von Amerikanern will man besser auf die Bedürfnisse von Kunden und der Industrie eingehen können.
Outsourcing in Billiglohnländer
Outsourcing bleibt auch 2004 ein Trend: Die IT-Branchen in den
Industrieländern werden in den nächsten Jahren die Produktion von
Software-Bestandteilen und Dienstleistungen verstärkt in
Billiglohnländer verlagern.
Outsourcing-Tempo soll anziehenJobs für weitere Länder geplant
Laut Infosys-CEO Nandan Nilekani sind Consulting-Firmen auch in anderen Ländern geplant. Das indische Unternehmen beschäftigt rund 23.000 Leute und bietet Firmen im Ausland Software-Entwicklung und Backoffice-Support an.
Für das Ende März abgelaufene Geschäftsjahr erwartet man erstmals mehr als eine Mrd. USD Umsatz.
IBM kauft in Indien ein
IBM hat diese Woche den drittgrößten indischen
Call-Center-Betreiber Daksh eServices übernommen. Der Übernahmewert
soll zwischen 160 und 170 Millionen USD betragen.
IBM plant 2004 15.000 Neueinstellungen
