DRAM-Spotpreise heben weiter ab
Der Höhenflug bei Preisen für Speicherchips geht weiter: Die Spotpreise für 256-Mbit-Bausteine sind auf über sechs USD gestiegen.
Das bedeutet einen nochmaligen Anstieg von fast 15 Prozent gegenüber Ende März, als die Preise für die Handelseinheit bereits auf ein 52-Wochen-Hoch geklettert waren. Nunmehr werden aber auch die Chips, die im Rahmen langfristiger Liefervereinbarungen verkauft werden, teurer.
Der Höhenflug sowohl bei den Spot- als auch den Vertragspreisen war von Sorgen über Lieferengpässe ausgelöst worden.
Während die Preise für frei verkaufte Chips bereits seit Februar in die Höhe schnellen, ziehen nunmehr auch die so genannten Vertragspreise an. Diese legten im Monatsabstand für Mainstream-Ware um über elf Prozent auf 4,66 USD zu.
März: DRAM-Preise auf 52-Wochen-HochMehr als 50 Prozent Gewinnspanne
Bei den Anbietern, die ihre Chips vor allem auf dem freien Markt verkaufen, sorgt die Hausse naturgemäß für volle Kassen.
Powerchip Semiconductor Corporation, das 70 Prozent seiner Produktion auf dem Spotmarkt absetzt, kann bei dem derzeitigen Preisniveau enorme Profite verzeichnen. Das Unternehmen rechnet mit Produktionskosten pro Chip von 2,8 USD.
