EU fordert Umsetzung der Spam-Richtlinie
Eine EU-Richtlinie zum Thema Spam, die letzten Oktober auch in den einzlnen EU-Staaten in Kraft treten hätte sollen, wurde von acht Mitgliedsstaaten bis jetzt noch nicht umgesetzt.
Die EU hat nun die bereits zweite Warnung ausgesprochen und den Staaten zwei Monate Zeit gegeben, um entsprechende nationale Gesetze gegen Absender von Spam einzuführen.
Sollten die Staaten der Aufforderung nicht nachkommen, müssen sie sich vor dem Europäischen Gerichtshof verantworten.
Die Nachzügler sind Belgien, Deutschland, Griechenland, Frankreich, Luxemburg, die Niederlande, Portugal und Finnland.
Etwa 53 Prozent aller E-Mails in den 15 EU-Staaten ist Spam, rund 80 Prozent davon kommen aus den USA. Laut dem zuständigen EU-Kommissar Erkki Liikanen sieht die Zukunft der Kommunikation im Internet ohne einen gemeinsam geführten Kampf gegen Spams düster aus.
EU-Kommissar will gegen Spam kämpfen
