29.03.2004

EUROPAWEIT

22 Mrd. Schaden durch Virenattacken

Die steigende Flut an Virenattacken verursacht bei europäischen Kleinunternehmen 2003 einer Studie zufolge jährlich finanzielle Schäden in Höhe von 22 Milliarden Euro.

Infolge lahm gelegter Computer entstünden den Unternehmen bei jeder Attacke im Schnitt Kosten in Höhe von 5.000 Euro, teilte das Sicherheitsunternehmen Network Associates mit.

Ein Drittel der deutschen Kleinunternehmen mussten nach einem Virenbefall neue Hardware anschaffen, 29 Prozent haben wichtige Dateien verloren oder massive Beschädigungen festgestellt, hieß es.

Virenschutz in Unternehmen

Die deutschen Mitarbeiter sind laut Network Associates im europäischen Vergleich am vorsichtigsten im Umgang mit Dateianhängen in E-Mails.

Während in Frankreich 24 Prozent den Anhang einer E-Mail mit unbekanntem Absender öffnen würden, täten dies in Deutschland nur neun Prozent.

Auf Unternehmerseite schneiden die deutschen Nachbarn weniger gut ab. Mit elf Prozent weist Deutschland den höchsten Anteil von Firmen auf, die keinen Virenschutz einsetzten, in Spanien und Großbritannien sind dies nur ein Prozent.