22 Mrd. Schaden durch Virenattacken
Die steigende Flut an Virenattacken verursacht bei europäischen Kleinunternehmen 2003 einer Studie zufolge jährlich finanzielle Schäden in Höhe von 22 Milliarden Euro.
Infolge lahm gelegter Computer entstünden den Unternehmen bei jeder Attacke im Schnitt Kosten in Höhe von 5.000 Euro, teilte das Sicherheitsunternehmen Network Associates mit.
Ein Drittel der deutschen Kleinunternehmen mussten nach einem Virenbefall neue Hardware anschaffen, 29 Prozent haben wichtige Dateien verloren oder massive Beschädigungen festgestellt, hieß es.
500 Unternehmen aus sechs Ländern befragt
Für die Studie hat Network Associates 500 Kleinunternehmen in
Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden
und Spanien befragt.
Network AssociatesVirenschutz in Unternehmen
Die deutschen Mitarbeiter sind laut Network Associates im europäischen Vergleich am vorsichtigsten im Umgang mit Dateianhängen in E-Mails.
Während in Frankreich 24 Prozent den Anhang einer E-Mail mit unbekanntem Absender öffnen würden, täten dies in Deutschland nur neun Prozent.
Auf Unternehmerseite schneiden die deutschen Nachbarn weniger gut ab. Mit elf Prozent weist Deutschland den höchsten Anteil von Firmen auf, die keinen Virenschutz einsetzten, in Spanien und Großbritannien sind dies nur ein Prozent.
20 Mio. Euro Schaden in Österreich
In Österreich haben Virenattacken laut der Wirtschaftskammer 2003
zu einem Schaden von rund 20 Mio. Euro geführt. Mehr als zehn
Millionen Würmer wurden nach Schätzungen an österreichische
PC-Nutzer gesendet, davon 60 bis 70 Prozent an Unternehmen.
Österreich: 20 Mio. Euro Schaden durch Viren
