Gedankensteuerung für Games
Nach der NASA und dem Fraunhofer Institut hat nun auch das MIT-Media-Lab in Dublin eine Steuerung für den PC nur mit Gedanken vorgestellt.
Den Forschern ist es gelungen, ein kabelloses Headset, genannt Cerebus, zu entwickeln, das auf Basis eines Elektroenzephalogramms [EEG] funktioniert und seine Daten via Bluetooth an den Rechner kommuniziert. In einer Demonstration konnte damit die Figur im Spiel "Mind Balance" rein mit den Gedanken gesteuert werden.
In der Theorie sind derartige Forschungen vor allem zur Erleichterung für Menschen mit eingeschränktem Bewegungsfreiraum gedacht. Die Forscher könnten sich aber auch vorstellen, die Technologie für kommende Videogames einzusetzen, so Ed Lalor von den Media Labs.
Steuerung über die Augen
Cerebus kann elektrische Aktivitäten des Gehirns in C#-Signale umwandeln. Mit sechs verschiedenen Arten von Knoten, die über der Region der Hinterhauptlappen verteilt sind, werden die Gehirnströme abgeleitet und dadurch die Figur gesteuert.
Die Steuerung erfolgt über zwei Felder, die unterschiedlich aufleuchten. Je nachdem in welche Richtung die Figur ausbalanciert werden soll, blickt der Spieler auf die rechte oder linke Box.
Durch ihre unterschiedliche Frequenz beim Aufleuchten und die damit verbundenen unterschiedlichen Gehirnaktivitäten erkennt der Computer, auf welches Feld der Spieler gerade schaut.

