Flexibler Roboterarm als Haushaltshilfe
In Großbritannien wurde gestern ein weiterer Roboter vorgestellt, der behinderten Menschen das Leben erleichtern soll.
"Flexibot" funktioniert wie ein Caterpillar und hat drei Stützbeine, die ihm freie Bewegung ermöglichen. Eine "Hand" mit drei Fingern soll ihm das Zugreifen ermöglichen.
Der Roboter kann sich an die Wand oder einen Rollstuhl klemmen und soll älteren oder behinderten Menschen im Alltag beim Rasieren, Kochen oder Putzen helfen.
"Leute im Rollstuhl könnten ihn einfach in den Supermarkt mitnehmen damit er ihnen die Konservendosen aus dem Regal holt", erklärt Erfinder Mike Topping einen möglichen Verwendungszweck.
Transport-Roboter für Gehbehinderte
In Japan haben Wissenschaftler Ende 2003 den nach eigenen Angaben
ersten Roboter vorgestellt, der Menschen tragen kann. In Zukunft
soll der zweibeinige Roboter "WL-16" Personen im Rollstuhl über
Stiegen transportieren können und beim Transport von schweren Gütern
auf unebenem Boden behilflich sein.
Roboter als Transporter und TherapeutRoboter-Küche in Planung
Bereits 2001 hatte Topping gemeinsam mit Wissenschaftlern des Instituts für Rehabilitations-Robotertechnik an der "Staffordshire University" mit dem Projekt Flexibot begonnen, das von der Europäischen Kommision mit rund 2,3 Millionen Euro unterstützt wurde.
Topping, der sich bereits seit 20 Jahren mit Robotern beschäftigt, hofft als nächstes eine vollautomatisierte Roboter-Küche zu entwickeln, in der zwei Flexibots im Team unter der Anleitung einer arbeitsunfähigen Person arbeiten.
Flexibot
