Roboter-Rallye ohne qualifizierte Bots
Die ersten Qualifikanten für die Roboter-Rallye des US-Verteidigungsministeriums durch die Mojave-Wüste in Kalifornien stehen fest.
Der autonome Roboter "Sandstorm" des Teams Red Star der Carnegie-Mellon-Universität, gesponsert von Boeing und Intel, absolvierte als Erster den rund 1,6 Kilometer langen Hindernislauf über Ziegel, Schotterhaufen und Metallstäben.
Damit stand bis Dienstag jedoch erst ein Fixstarter für das Rennen fest. Acht weitere Teams schafften nur ein Viertel der Strecke oder weniger, drei Teams hatten wiederum mit technischen Problemen zu kämpfen.
Am Mittwoch brachten nun auch die SciAutonics III, CalTech und Virgina Tech den Parcours hinter sich. Insgesamt sollen jedoch 20 Team beim dem für Samstag angesetzte Rennen starten.
Ursprünglich war das Rennen auf die Strecke von 375 Kilometer ausgelegt gewesen, die in weniger als zehn Stunden absolviert werden muss. Mittlerweile wird jedoch eine Kürzung auf 210 Kilometer überlegt.
In den Startlöchern zur Roboter-RallyeGelockerte Regeln
Die Qualifikation für das Rennen dauert zwar noch bis Ende der Woche. Doch offenbar sind die Anforderungen des Rennens an den derzeitigen Stand der Technik noch zu hoch.
Die Fahrt müssen die Roboter völlig autonom meistern, Fernsteuerung ist verboten, auch etwaige Reparaturen und das Betanken müssen ohne Fremdeinwirkung erledigt werden.
Der Acura MDX der Palos Verdes High School schaffte beim ersten Anlauf nur knapp 50 Meter. Dennoch soll der Roboter am Samstag von Barstow aus starten dürfen, gab er Direktor Tony Tether bei der DARPA-Konferenz ["Defense Advanced Research Projects Agency"] in Anaheim bekannt.
Ebenso werden die Teams der Universitäten Berkeley und Ohio an den Start gehen.
Sollte keiner der Teilnehmer die Strecke innerhalb der gefordeten Zeit schaffen, was angesichts der Tatsachen nicht unwahrscheinlich erscheint, soll voraussichtlich 2006 ein neues Rennen veranstaltet werden.
DARPA Challenge
