03.03.2004

PAUSE VORBEI

Wieder IT-IPOs in Deutschland

Als erstes Unternehmen seit anderthalb Jahren will der Erfurter Halbleiterhersteller X-FAB Semiconductor Foundries in gut zwei Wochen an die Frankfurter Börse gehen.

Das Verfahren zur Preisbildung [Bookbuilding] für die neuen Anteilsscheine soll am Donnerstag starten und am 16. März abgeschlossen werden, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Frankfurt am Main mit.

160 Mio. angepeilt

Bei dem 115 bis 161 Millionen Euro schweren Börsengang sollen insgesamt 11,5 Millionen Aktien zum Preis von zehn bis 14 Euro ausgegeben werden. Konsortialführerin ist die Investmentbank ING.

X-FAB erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von 112 Millionen Euro. Unter dem Strich sollen in diesem Jahr erstmals schwarze Zahlen geschrieben werden.

Das Unternehmen ging nach der deutschen Wiedervereinigung aus dem VEB Mikroelektronik hervor. Seit Herbst 2002 hat nach dem Einbruch der Aktienmärkte keine Firma in Deutschland mehr den Schritt aufs Parkett gewagt.