Fernseher im Spiegel ab März erhältlich
Ein Fernseher, der auf Knopfdruck zum Spiegel wird - und umgekehrt - kommt erstmals im März in Großbritannien auf den Markt.
Der "MiraVision" von Philips ist ein 58 Zentimeter Widescreen-Fernseher, der ausgeschaltet wie ein herkömmlicher Spiegel aussieht.
Das System basiert auf einem LCD hinter einem dünnen semi-reflektierenden Spiegel, der also sowohl reflektierend als auch lichtdurchlässig ist. Auch der Anschluss an den PC ist möglich.
Glasscheiben als Lautsprecher, Monitor und TV-Display
Der US-Hersteller Andersen Windows hat unterdessen Glasscheiben
vorgestellt, die per Knopfdruck von durchsichtig auf milchig
umgestellt werden können und gleichzeitig als Lautsprecher,
Computer-Bildschirm und TV-Gerät fungieren.
"Windows" im ganzen HausFür Friseursalons
Ist der Bildschirm eingeschaltet, sieht man nur das Fernsehbild. Im "Bild im Spiegel"-Modus wird das TV-Bild in einer Ecke des Displays dargestellt.
Inzwischen ist das knapp 4.000 Euro teure Produkt vor allem für Friseure, deren Kunden sich nun mit Filmen statt mit Zeitschriften die Zeit vertreiben könnten, und Hotels gedacht.
Philips hofft, später auch eine wasserfeste Version von MiraVision für das Badezimmer anbieten zu können.
