Gewinnsteigerung bei Telecom Italia
Telecom Italia [TI] hat 2003 den Gewinn trotz sinkender Umsätze über den Erwartungen der Analysten gesteigert.
Gute Geschäfte in der Mobilfunksparte sowie beim Ausbau der Breitband-Aktivitäten trugen zu den Ergebnissen bei.
Vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen [Ebitda] ist der Gewinn um 1,9 Prozent auf 14,28 Milliarden Euro gestiegen. Der operative Gewinn stieg um zwölf Prozent auf 6,79 Milliarden Euro.
Der Umsatz sank um 1,8 Prozent auf 30,85 Milliarden Euro. Analysten hatten im Schnitt mit einem Ebitda von 14,09 Milliarden Euro bei Umsätzen von 30,71 Milliarden Euro gerechnet.
Trennung von TA-Anteil im Jänner
Die TI hat sich Ende Jänner von ihrer Restbeteiligung an
Österreichs größtem Telekom-Konzern Telekom Austria endgültig
getrennt. Die 73,9 Millionen Aktien des 14,8 Prozent-Anteils wurden
zu 10,55 Euro je Stück, insgesamt 780 Mio. Euro, verkauft.
Telecom Italia trennt sich von TA-Anteil2,5 Mio. Breitband-Kunden
Die Netto-Schulden betrugen per Ende Dezember 33,34 Mrd. Euro. Der Konzern peilt bis Ende diesen Jahres einen Schuldenstand von unter 30 Milliarden Euro an.
In der Festnetzsparte verzeichnete das Unternehmen den Angaben nach "das größte Wachstum in Europa bei Breitbandanschlüssen". Per Ende Januar 2004 habe man 2,5 Mio. Breitband-Kunden gezählt.
Auch Kosteneinsparungen in Höhe von 618 Millionen Euro hätten 2003 zu dem Betriebsgewinn beigetragen.
Gute Geschäfte in der Mobilfunksparte
Die Mobilfunktochter TIM hat ebenfalls Zahlen über den
Erwartungen der Analysten vorgelegt.
TIM kann Kundenzahl weiter steigern
