11.02.2004

NACH "MYDOOM"

Auch "Doomjuice" erhält Nachfolger

Der russische Sicherheitsexperte Kaspersky warnt vor einer neuen Version des Wurms "Doomjuice".

"Doomjuice.B" führt wie sein Vorgänger einen Scan nach Rechnern durch, die mit den Würmern "Mydoom.A" oder "Mydoom.B" infiziert sind.

Über den "Mydoom"-Port 3127 stellt er eine Verbindung mit bereits infizierten Rechnern her und lässt seinen Klon durch den offenen Port schlüpfen. Danach startet er die Trojaner-Komponente von "Mydoom".

Gleichzeitig führt er eine DDoS-Attacke auf die Website von Microsoft durch. Dazu kopiert er sich beim Öffnen, unter dem Namen "EGEDIT.EXE", in den Systemkatalog von Windows und registriert die Datei im AutoExe-Schlüssel des Systemregisters.