Online-Telefonbuch in Turbulenzen
Die österreichische Internet-Telefonauskunft herold.at kämpft seit einigen Tagen mit Software-Problemen.
Schuld daran sei ein Update, mit dem der Abruf von Telefonbuch-Auskünften beschleunigt werden sollte. Seitdem ist die Website der Telefonauskunft nur noch zeitweise erreichbar, so Herold-Sprecherin Margit Kaluza-Baumruker.
Die Telekom Austria [TA] hat jetzt ihre alte Telefonauskunft-Website [etb.at] wieder eingeschalten.
Die nunmehrigen Probleme bei herold.at hätten aber mit der Umleitung von etb.at auf herold.at nichts zu tun. Vielmehr handle es sich um ein "unglückliches Zusammentreffen von Ereignissen", so Kaluza-Baumruker weiter.
Ende Jänner hatte die TA ihre eigene Online-Nummernauskunft eingestellt und alle etb-Anfragen auf herold.at umgeleitet.
TA und Herold kombinieren TelefonbücherEtb.at bleibt vorerst aktiv
Etb.at soll so lange aktiv bleiben, bis die Probleme gelöst sind. An der Behebung werde intensiv gearbeitet, erklärte Kaluza-Baumruker.
Bestätigt hat die Herold-Sprecherin auch einen Bericht des "Börse Express", wonach der bisherige Herold-Geschäftsführer Jon Martinsen das Unternehmen verlassen wird. Die Geschäftsführung übernehmen der bisherige Finanzchef Thomas Friess und - interimistisch - Gerhard Weißschädel, Geschäftsführer der Herold-Muttergesellschaft Mediatel.
Herold war letztes Jahr mit seiner "Herold Marketing CD private" ins Visier der Datenschützer geraten. Auf der CD sind "Tiefendaten" zu Einkommen, Haushaltsgröße und andere Marketing-relevante Daten enthalten.
Marketing-CD kommt unter Auflagen
