Oracle hat genug Geld für PeopleSoft
Für die geplante Übernahme seines Konkurrenten PeopleSoft braucht der weltweit zweitgrößte Softwarekonzern Oracle nun doch weniger Kredite als angenommen.
Der Kreditrahmen wurde von ursprünglich fünf Milliarden USD auf nunmehr 1,5 Mrd. USD gesenkt, so eine Sprecherin von Oracle. Der Rahmen war bei Anbotslegung im Juni aufgestellt worden.
Mit Ende November hatte der Konzern 8,1 Mrd. USD an Barreserven, der Aktienkauf ist mit 7,5 Mrd. veranschlagt. Das gilt jedoch nur, wenn das Angebot von 19,5 USD pro Aktie bestehen bleibt. Derzeit liegen Peoplesoft-Aktien bei 22,47 USD.
Bisher hat das Unternehmen laut US-Börsenaufsicht bereits 33,4 Mio. USD für die Übernahme ausgegeben.
Das Angebot an die PeopleSoft-Aktionäre bleibe weiter bestehen, so die Sprecherin weiter. Derzeit wartet der Hersteller auf die Zustimmung der Anti-Trust-Regulatoren.
PeopleSoft-Übernahme als Dauerbrenner
