27.12.2003

090X

Vorgehen gegen Mehrwertnummern-Nepp

Dialer-Programme erschweren Modem-Nutzern oft das Leben. Die Programme bauen unbemerkt eine hochpreisige Telefonverbindung auf, der Internet-Nutzer wird oft erst auf der nächsten Telefonrechnung auf die unseriösen Tricks aufmerksam.

Reklamiert man seine Telefonrechnung bei der Telekom Austria [TA], zum Beispiel wegen strittiger Mehrwertnummern-Kosten, war man bisher auf Kulanz-Lösungen angewiesen.

Nun geht diese nun einen neuen und effektiveren, aber datenschutzrechtlich nicht ganz unbedenklichen, Weg.

Keine zufriedenstellende Lösung

So muss dieser im konkreten Fall die Rechtmäßigkeit seiner Forderung beweisen. Stellt der Anbieter abermals eine Rechnung aus, ist ein erneuter - erfolgsversprechender - Einspruch bei der Rundfunk- und Telekom-Regulierungsbehörde möglich.

Andererseits ist es aber nicht gerade beruhigend, wenn Kundendaten an jemand weitergeleitet werden, der dringend des unrechtmäßigen Abkassierens verdächtig ist.

Ob man sich für die Weitergabe seiner persönlichen Daten an dubiose Mehrwertnummern-Anbieter entscheidet, muss jeder Konsument individuell selbst abwägen.

Eine zufriedenstellende seriöse Empfehlung gibt es derzeit jedenfalls leider noch nicht.