Umfrage kürt die Hasswörter im Web

nervig
23.06.2007

Begriffe wie "Folksonomy", "Blogosphäre" und "Netiquette" gehen den meisten Internet-Nutzern schon gehörig auf die Nerven.

Das Web hat seine eigene Sprache. Doch ständig neue Trendwörter verwirren viele Nutzer. Ein britisches Marktforschungsunternehmen hat nun unter Internet-Nutzern eine Umfrage gestartet, welche Netz-Fachbegriffe sie am meisten nerven.

Auf Platz eins der daraus resultierenden Rangliste rangiert "Folksonomy", eine Wortkreuzung aus folk [Volk] und taxonomy [Klassifizierung], die die kollaborative Kategorisierung, etwa über Tags, beschreibt. Der Umfrage zufolge lassen die Begriffe die Nutzer "zucken, erschaudern und wecken in ihnen das Bedürfnis ihren Kopf auf die Tastatur zu knallen".

"Blogosphäre" und "Blook"

"Blogosphäre", der Überbegriff für die Weblog-Szene kam auf Platz zwei, gefolgt von "Blog" auf Platz drei.

Auf Rang vier schafftes es die "Netiquette", also die Etikette im Internet, an fünfter Stelle im Ranking steht "Blook", der Begriff für ein auf einem Blog basierenden Buch.

Die Webbegriffe sind oft aus dem Sprachschatz gar nicht mehr wegzudenken. "Googeln" ist etwa in den USA seit kurzem ein eigener Begriff im Wörterbuch.

"Webinar" und "Vlog"

In die Top Ten schafften es auch noch "Webinar" [Online-Seminar], "Vlog" [Video-Blog] und "Wiki".

Für die von YouGov durchgeführte Studie wurden rund 2.100 Internet-Nutzer befragt. Die Studie wurde im Auftrag der Website Lulu.com durchgeführt, die den mit 10.000 Dollar dotierten Blooker-Preis ausschreibt.

Der Blooker-Preis wird für Bücher verliehen, die auf Inhalten basieren, die zuerst in einem Weblog veröffentlicht wurden.

(Reuters | AFP)