Handymisere in New York
Der Versuch, mobil inmitten von New York zu telefonieren, kann zur Geduldprobe werden.
Laut einer aktuellen Studie der Telekom-Behörde der Stadt lässt die Qualität der Mobilfunknetze arg zu wünschen übrig.
Eine von Bürgermeister Michael Bloomberg eigens eingerichtete Beschwerde-Hotline verzeichnete inzwischen über 5.000 Anrufe von unzufriedenen Handykunden, die unter genauer Angabe des Ortes den mangelnden Empfang beanstandeten.
Mit diesen Informationen haben die Behörden einen Stadtplan zusammengestellt, auf dem alle bekannten Funklöcher markiert sind. Die Provider Sprint und AT&T schnitten dabei am schlechtesten ab.
Soll Mobilfunker zum Ausbau bewegen
Die gesammelten Daten werden den Mobilfunkanbietern zur Verfügung
gestellt und sollen diese zum Ausbau ihrer Services bewegen.
Handyverbot in New York in Kraft50 Euro Strafe bei Handyklingeln
Seit Mitte April ist das umstrittene New Yorker Gesetz in Kraft, welches das Telefonieren bei öffentlichen Veranstaltungen weitgehend verbietet.
Für Handygespräche am falschen Ort drohen allzu redseligen Mobiltelefon-Besitzern Geldstrafen von umgerechnet 50 Euro.
Das Verbot gilt in Konzerten, Kinos, Theatern, Vorlesungen, Tanzvorführungen, Museen, Bibliotheken und Galerien.
Lediglich bei Sportveranstaltungen ist es noch erlaubt, sein Handy zu nutzen. Eine Ausnahme gilt auch für Notfälle.
