US-Anbieter setzen auf WLAN-Roaming
Anbieter von Funknetzen setzen zunehmen auf Roaming, um ihren Kunden nicht nur bei den eigenen Hotspots den drahtlosen Zugang ins Internet anbieten zu können.
Vor allem in den USA versuchen die WLAN-Betreiber ihre Netze nun verstärkt zusammen zu schließen.
So hat T-Mobile, das in den USA rund 3.200 Hotspots unterhält, nun ein weitreichendes Roaming-Abkommen bis Jahresende angekündigt.
Auch der WLAN-Betreiber Sprint soll noch im laufenden Monat eine entsprechende Vereinbarung schließen, durch die die Kunden des Unternehmens in Zukunft auf rund 2.100 Hotspots, doppelt so viele wie bisher, zugreifen können.
Derzeit gibt es in den USA 12.000 Hotspots - ihre Zahl soll sich innerhalb der nächsten beiden Jahre nach Berechnungen der Marktforschungsgruppe Allied Business Intelligence verdreifachen.
Mehr Produktivität durch WLAN-NotebooksDerzeit noch Fleckerlteppich
Roaming gilt als das Zauberwort für den WLAN-Erfolg. Die meisten Provider können ohne Roaming nicht profitträchtig arbeiten, ist Wes Dittmer, Manager bei Sprint, überzeugt.
Derzeit leidet die Branche darunter, dass es eine Vielzahl von Betreibern gibt, die einen wahren Fleckerlteppich an Hotspots anbieten.
Ein Kunde, der sich bei einem Provider eingeschrieben hat, kann beispielsweise die öffentliche WLAN-Anbindung eines anderen Anbieters nicht nutzen.
Einige User umgehen die missliche Situation, indem sie sich bei mehreren Providern einschreiben - bei Preisen von jeweils 20 bis 40 USD eine "nicht ideale Situation", sagt Richard Ginsburg, Manager der Security-Firma Protection One.
Neben T-Mobile USA und Sprint setzen auch AT&T Wireless Services, Verizon und SBC Communications auf Roamingverträge.
WLAN wird meist privat genutzt
