12.09.2003

WIRELESS

WLAN wird meist privat genutzt

Der drahtlose Zugang zum Internet setzt sich vor allem im Privatbereich durch.

Laut einer vom US-Marktforschungsinstitut IDC veröffentlichten Analyse steigen die User eher zu Hause via WLAN ins Web ein als vom Arbeitsplatz aus.

Demnach gab mehr als ein Drittel von 2.500 Befragten in den USA an, im Eigenheim den WLAN-Zugang zu nutzen. Am Arbeitsplatz tun das "lediglich" 27 Prozent. Befragt wurden Mitglieder des so genannten "Mobile Advisory Council" von IDC, einer Gruppe, die sich aus Business-Usern, Konsumenten und Käufern mobiler Geräte zusammensetzt.

Billige Netzwerklösungen

Vor allem die größere Verfügbarkeit von WLAN-fähigen Produkten, die größere Anzahl an Hotspots und billige Netzwerklösungen für den Heimgebrauch kurbeln den Wireless-Einsatz abseits des Arbeitsplatzes an. In dem Ausmaß, in dem sich Konsumenten an die Vorteile von Wireless-Lösungen im Eigenheim gewöhnen, werde auch die Nachfrage nach diesen Angeboten steigen, schreibt IDC.

Generell haben die Marktforscher einige Trends ausfindig gemacht. Demnach werden sich die "privaten Hotspots" unter anderem aus sozialen Gründen vermehren, da die Konsumenten ihre WLAN-Zugänge mit Freunden und Bekannten teilen.

Darüber hinaus bleibe, heißt es in der Studie der Marktforscher, das Interesse auch an öffentlichen Hotspots hoch, die Vorstellungen der Konsumenten über die Preisgestaltung sind aber höchst unterschiedlich. Auf die Lokalität bezogen sind die beliebtesten Hotspot-Plätze solche an wichtigen Verkehrswegen und in Cafes.

Messaging und Entertainment im Privatbereich

Die stärkste Nutzung gibt es an Universitäten, das bevorzugte WLAN-Gerät ist das Notebook. Bei den Applikationen stehen unter den Business-Usern E-Mail, Internet und Intranet im Vordergrund, im Privatbereich dominieren Entertainment und Messaging-Lösungen.