Kalifornien verabschiedet Spam-Gesetz
Den Absendern von unerwünschten Werbemails [Spam] drohen im US-Bundesstaat Kalifornien Strafen von bis zu einer Million USD [870.000 Euro].
Ein entsprechendes neu verabschiedetes Gesetz betrifft alle in Kalifornien erhaltenen und verschickten Reklamemails. Danach können Firmen und Einzelpersonen, die Spam-Mails verschicken, bestraft werden. Zugleich drohen auch den Firmen Strafen, für deren Produkte geworben wird.
Das Gesetz soll am 1. Jänner in Kraft treten und sieht eine Strafe von 1.000 USD pro Werbemail und eine Maximalstrafe von einer Mio. USD für eine Kampagne vor. Von den Firmen werde in Zukunft verlangt, eine existierende Kundenbeziehung zum Empfänger nachzuweisen oder eine Erlaubnis von diesem einzuholen, ihm eine Werbemail schicken zu dürfen.
Gouverneur Gray Davis, der das neue Gesetz unterzeichnete, begrüßte die Maßnahmen. "Kalifornien sendet eine klare Botschaft an alle Internet-Spammer: Wir werden euch nicht erlauben, die Informationsautobahn mit unerwünschten Mails voll zu schütten."
"Konzerne wollen nur an Spam verdienen"
