UTA restrukturiert und lagert IT aus
Das Wiener Telekom-Unternehmen UTA will sich diese Woche entscheiden, wer den Outsourcing-Auftrag für einen Teil der IT-Infrastruktur erhält.
Branchengerüchte, wonach die Tochter der Deutschen Telekom, T-Systems, den Zuschlag erhalten soll, wollte UTA-Sprecher Martin Halama nicht kommentieren.
Vom Outsourcing betroffen seien fünf Mitarbeiter, von einem geplanten größeren Personalabbau, wie in der Branche kolportiert, könne keine Rede sein. Laut Halama soll der Mitarbeiterstand zu Jahresende bei den derzeit 590 Mitarbeitern liegen.
Spekulationen, wonach der Vorstand der UTA erweitert oder umgebaut werden könnte, sowie zu einem kolportierten Kauf der UTA durch die Deutsche Telekom wollten sowohl Halama als auch Aufsichtsratsvorsitzender und TIWAG-Chef Herbert Hönlinger nicht kommentieren. Es seien jedenfalls keine größeren Veränderungen an der Unternehmensstrategie geplant und keineswegs werde an die Abgabe eines Geschäftszweiges gedacht.
Halbjahr: UTA erwartet leichtes UmsatzplusRestrukturierung
Die von der Beratungsfirma Mercer Consulting erarbeiteten Restrukturierungsvorschläge werden laut Halama gerade evaluiert, wann der Vorstand die Erkenntnisse daraus den Eigentümern - 75 Prozent halten heimische Energieversorger und 25 Prozent die Raiffeisen-Gruppe - präsentieren, konnte Halama nicht datieren.
Spekulationen über einschneidende Änderungen seien jedenfalls nicht angebracht, vielmehr handle es sich um jährlich stattfindende Strategieprozesse.
Zufrieden zeigte sich Halama mit dem Start der Entbündelungsoffensive im Privatkundenbereich. In der ersten Woche hätten sich bereits rund 350 Kunden für "Family Complete" angemeldet, was über den Erwartungen liege.
