12.08.2003

TELEFONIE

UTA erwartet leichtes Umsatzplus

Die UTA Telekom AG hat im ersten Halbjahr 2003 auf Grund des anhaltenden Preisdrucks im Festnetz ein leichtes Umsatzminus von 123,2 [bereinigt um nicht fortgeführte Netway-Services] auf 122,8 Mio. Euro eingefahren.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen [EBITDA] sei "signifikant besser" als im Vorjahreszeitraum gewesen, sagte UTA-Vorstand Johannes Schwertner.

Entbündelung für Privatkunden

Im September werde auch die UTA beginnen, Privatkunden österreichweit zu entbündeln, und mit einem neuen Kombinationsprodukt für Festnetztelefonie und Internet für Vielnutzer auf den Markt kommen, kündigte Schwertner an. Zahlreiche Mitarbeiter haben diesen Schritt bereits getätigt.

Die UTA hat bisher 4.300 klein- und mittelständische Unternehmen entbündelt, bis Jahresende sollen es 7.000 werden. An einen Verkauf des Privatkundengeschäfts sei entgegen entsprechenden Marktgerüchten nicht gedacht: "Das Privatkundengeschäft ist ein Deckungsbeitragsbringer und soll ab September weiter gestärkt werden", so Schwertner.

Im Telefongeschäft erwartet Schwertner keinen Preisverfall mehr, beim internationalen Carrier-Geschäft sei hingegen keine Erholung in Sicht. Im Breitbandbereich werde es zu weiteren indirekten Preissenkungen kommen, da immer höhere Breitband-Volumina in den Internet-Packages angeboten würden.

Bis Ende Juni stieg die Zahl der UTA-Kunden im Telefonbereich von 440.000 auf 520.000 Kunden, im Internet-Bereich von 320.000 auf 330.000 Kunden. Die Zahl der Verkehrsminuten stieg im ersten Halbjahr um neun Prozent auf 1.700 Millionen Minuten.