Chinas "Drachen"-Prozessor im Verkauf
Der chinesische Halbleiter-Hersteller Culturecom Holdings hat nun mit dem Verkauf des V-Dragon-Chips, einer rein chinesischen Entwicklung, begonnen.
Etwa 100.000 Stück sollen bereits bestellt worden sein.
Der Prozessor wurde im September vergangenen Jahres erstmals der Öffentlichkeit präsentiert und soll keine westlichen Patente berühren, um so China aus der Abhängigkeit von ausländischen Firmen zu lösen.
Unterstützung sollen die Entwickler dabei von IBM und Transmeta erhalten haben.
Enorme Wachstumsraten
Derzeit ist China schon der weltweit drittgößte PC-Markt, der
außerdem enorme Wachstumsraten aufweist. Vor einiger Zeit wurde in
China eine eigene Linux-Distribution, "Red Flag Linux", entwickelt.
Ein "Drachen"-Prozessor gegen IntelDer Dragon-Embedded-Prozessor mit 32-bit RISC-Core soll auch 64-bit Datentransfer für Processor Local Bus [PLB] unterstützen.
Das P-Rating [Wert zum Vergleich mit Intels Pentium] ist mit 400 MHz angegeben.
Bis zu vier SDRAM-Bänke mit insgesamt ein GB Arbeitsspeicher sollen laut Hersteller angesteuert werden können. Weiters werden bis zu 50.000 chinesischen Schriftzeichen nativ unterstützt.
Der Chip wurde speziell für den Einsatz unter Midori Linux von Transmeta entwickelt.
Genaue Spezifikationen des V-Dragon-Prozessors
