Gutscheine für "Microsoft-Monopol-Opfer"
Der zuständige US-Richter hat der Einigung zwischen Microsoft und den Initiatoren einer kalifornischen Sammelklage zugestimmt, die MS Missbrauch seiner Marktposition und überhöhte Preise vorgeworfen haben. Dabei geht es um den Verkauf von Windows 95 und 98 zu überhöhten Preisen.
Microsoft hat sich bereits im Januar bereit erklärt, Gutscheine für Hardware und Software im Gesamtwert von bis zu 1,1 Milliarden USD an rund 13 Millionen Privat- und Geschäftskunden im US-Bundesstaat Kalifornien zu zahlen.
Mit der Einigung hat das Unternehmen allerdings kein Fehlverhalten eingestanden.
Die Sammelklage von Verbrauchern stützt sich auf Bezirksrichter Thomas Penfield Jacksons Feststellung, dass Microsoft gegen das US-Kartellrecht verstoßen hat. In Kalifornien wurde die erste Klage im August 2000 zugelassen.
Gutscheine für "Microsoft-Monopol-Opfer"Betroffene müssen sich melden
Die Gutscheine sind nicht an Microsoft-Produkte gebunden und haben jeweils einen Wert zwischen fünf und 29 USD.
Die Betroffenen müssen sich jetzt innerhalb von 60 Tagen bei den Anwälten der Sammelkläger melden, um ihre Gutscheine zu erhalten.
Die Anwälte wollen jetzt auch entsprechende Anzeigen in der kalifornischen Presse schalten. Die Berechtigten können ihre Ansprüche auf der Seite "Microsoftcalsettlement.com" geltend machen.
Microsoftcalsettlement.com
